Druckveredelungen: Blindprägung

BlogVeröffentlicht am 26. November 2011 Keine Kommentare

Es gibt verschiedene faszinierende Möglichkeiten Papiere und so Ihre Printobjekte zu veredeln. Dies gibt dem Papier dann durch eine zusätzliche Beschichtung eine veränderte Optik und/oder Haptik. Dies kann die Qualität und Wertigkeit Ihres Objektes erhöhen und die Aufmerksamkeit von Freunden, Familie, oder Kunden steigern. Es gibt die Möglichkeit das Printobjekt mit und ohne Folie durch eine Prägung zu veredeln. Heute stellen wir die Blindprägung vor:

Bei der Blindprägung wird eine Reliefprägung ohne zusätzliche Übertragung einer Prägefolie durchgeführt. Es gibt die Hochprägung, hier ist das Motiv erhaben und die Tiefprägung, bei welcher das Motiv vertieft ist. Das Objekt wird durch ein Prägewerkzeug und der passenden Gegenform bearbeitet. Man kann diese Form der Prägung gut mit einer Spotlackierung, Druck oder Prägefolie kombinieren. Zu berücksichtigen ist, dass die Verformung auf der Rückseite spürbar und sichtbar ist.

Die einstufige Blindprägung hinterlässt erhabene Elemente auf einer Ebene. Das Ergebnis ist jedes Mal ein optisch und haptisch unterschiedliches Erlebnis.
Die mehrstufige Blindprägung ist vergleichbar mit einem Gebirge: Die einzelnen Bildelement können auf unterschiedlichen Ebenen angelegt werden. Dadurch können sehr realistische räumliche und plastische Formen umgesetzt werden.
Die Strukturprägung versieht das Printobjekt mit einer rasterartigen Oberflächenstruktur. Diese Form führt zu tollen haptischen und optischen Ergebnissen. Je nach Lichteinfall ergeben sich dreidimensionale Eindrücke.
Auch die vertiefte Verformung des Objekts ist möglich, mit der Tiefprägung. Bei genauer Betrachtung, ist die Tiefprägung die Rückseite der Medaille Hochdruck egal ob einstufig, mehrstufig oder durchgehend strukturriert.

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