Kunstdruck

BlogVeröffentlicht am 23. August 2011 Keine Kommentare

Den Begriff Kunstdruck hat jeder schonmal gehört, aber was genau ist Kunstdruck eigentlich? Was macht ihn aus, wofür wird er angewendet? Die weltbekannten Gemälde der großen Künstler schmücken auch heute noch viele Wohnzimmer- oder Bürowände. Wie können Sie genauso reproduziert werden, dass sie wie das Original aussehen?

Da Gemälde meist aus sehr vielen Farben und Farbmischungen bestehen,  bezüglich der Farbräume sehr komplex sind, und oft auch schwer reproduzierbare Farben wie Purpur, Silber und Goldtöne enthalten müssen statt des üblichen CMYK-Drucks (Vierfarbdruck), wesentlich mehr Druckfarben benutzt werden.

Zwischen acht und zwölf Druckfarben sind beim Kunstdruck daher keine Seltenheit, wobei diese vielen Farben meist tatsächlich aufgrund der hohen benötigten Anzahl an Schmuckfarben zustande kommen. Eine hohe Anzahl an Druckfarben zeugt von Qualität und wird daher auf dem Umschlag des Kunstdrucks vermerkt. Es gilt auch: je mehr Farben verwendet werden, umso näher ist die Reproduktion am Original „dran“, der Farbeindruck bleibt gewahrt.

Eines der wesentlichen Merkmale des Kunstdrucks ist der frequenzmodulierte Druck.  Wurde eine Reproduktion mit autotypischem Raster (also einer im Druck üblichen Methode von additiver und subtraktiver Farbmischung) gedruckt, so gilt sie im strengen Sinne nicht als Kunstdruck.

2007 wurde die Color Gruppe beim Druck & Medienaward zum Kunstdrucker des Jahres ausgezeichnet.

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